In Deutschland wird das Weihnachtsessen traditionell nicht mit einem Stollen beendet, sondern mit einem länglichen Gebäckstück, das das in Windeln gewickelte Jesuskind darstellen soll. Man findet ihn auf allen deutschen Weihnachtsmärkten, zusammen mit Glühwein und anderen festlichen Süßigkeiten. Am bekanntesten ist wohl der Dresdner Stollen, der 1474 erstmals erwähnt wurde. Jede Region hat ihre eigene Variante: Manche sind mit Zimt, Kardamom oder Muskatnuss aromatisiert oder mit Marzipan gefüllt. Das Rezept, das ich hier mit Ihnen teile, wurde von einer bayerischen Bäuerin geerbt. Es ist weich, duftend und wird durch die Zugabe von Marzipan verfeinert - für noch mehr Genuss.
Haltbarkeit: Der Stollen ist gut verpackt (Backpapier + Aluminiumfolie) und an einem kühlen Ort gelagert 2 bis 3 Wochen haltbar. Die Mini-Stollen sind etwa 10 bis 14 Tage haltbar.