Weich, zart und wohltuend, Diese Grießklößchen sind ein Muss in der österreichischen Hausmannskost. In Österreich werden sie seit Generationen in einer klaren Brühe serviert, oft nach einem Tag im Freien, in der Kälte, in den Bergen oder auf den Skipisten.
Im Gegensatz zu den französischen Quenelles wird diese Variante mit feiner Hartweizengrieß, Butter und ein Ei. Die Textur ist leichter, fast luftig, und der bewusst einfache Geschmack unterstreicht die Qualität der Brühe.
In Frankreich sind diese Klöße zwar wenig bekannt, gehören jedoch in den Alpenregionen Österreichs und Tirols zum Alltag, wo eine heiße Suppe oft das erste Gericht einer Mahlzeit ist. Es handelt sich um eine Küche unkompliziert, die eng mit dem Winter, dem Wintersport und der Vorstellung verbunden ist, sich nach einem Tag an der frischen Luft gemeinsam an einen Tisch zu setzen.
Ein unauffälliges, aber unverzichtbares Rezept, das es wert ist, entdeckt zu werden.