Ah, dieser Duft nach weihnachtlichen Gewürzen, der sich mit dem Duft des frisch aufgestellten Tannenbaums vermischt ... Lebkuchen ist ein traditionelles Lebkuchengebäck aus Deutschland. Laut Wikipedia soll er im XIIIᵉ Jahrhundert von Mönchen in Franken erfunden worden sein. Ab dem XIVᵉ Jahrhundert gab es sie in Nürnberg oder Ulm, zubereitet von spezialisierten Bäckern. Früher wurden Lebkuchen auch zum Schmücken des Weihnachtsbaums verwendet, lange bevor es Glaskugeln oder Goldfolie gab. Man hängte Kekse, Nüsse, Äpfel, kleine Pralinen ... auf. Das Ganze wurde von Kerzen beleuchtet und von glitzernden Lamettas animiert. Es war eine Tante in Salzburg, die mich letztes Jahr an diese Tradition erinnerte. Wir waren zu einer Adventjause eingeladen und durften uns einen Keks aussuchen, der an einem Baum hing. Mein Mann, unsere Jungs und ich kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Seitdem habe ich diesen schönen Brauch für unseren eigenen Nikolaustag übernommen, der auch auf die Geburtstage meiner beiden jüngsten Söhne fällt. Der Baum gehört ihnen an diesem Tag: Sie können sich frei an Keksen und Schokolade laben, bevor meine Glasdekorationen wieder ihren Platz einnehmen. Ein riesiges Dankeschön an meine Tante für diese aufgefrischte Erinnerung!